Fatale Erdölabhängigkeit: Warum das Ölzeitalter noch nicht vorbei ist.

Die fossile Energie, Erdöl und Gas, gehören noch nicht der Vergangenheit an. Der Ölverbrauch wuchs nur noch schwach. Der Anteil von Öl am globalen Energiemix fiel erstmals seit 50 Jahren auf unter 30%.
Quelle: SES Energie & Umwelt Nr. 3/26
Die erneuerbaren Energien wachsen rasant, dennoch bleibt die Weltwirtschaft weiterhin stark vom Erdöl abhängig.
Fast zwei Drittel des Erdöls werden für die weltweite Mobilität verbrauct. Ein weiterer wichtiger Sektor ist die Industrie (Kunstdünger, Kunststoffe, Textilien, Medikamente und unzählige Industrieprodukten). Gebäude und Haushalte haben einen Anteil von ca. 6 %.
Quelle: IEA, eigene Zusammenstellung: IEA, Global Energy Review 2025 – Oil; IEA, Global oil demand growth by sector, 2021–2024; IEA, Oil 2024
Die Energiewende macht Fortschritte, doch das Ölzeitalter ist noch nicht vorbei. Um die fatale Erdölabhängigkeit zu überwinden, braucht es neben erneuerbaren Energien auch neue Materialien, effizientere Produktionsweisen und einen sparsameren Umgang mit Ressourcen.
Kernpunkte:
- Der globale Ölverbrauch ist seit 2000 gestiegen; in Schwellenländern wächst er weiter.
- Die Weltwirtschaft bleibt extrem abhängig – Störungen an Engpässen wie der Straße von Hormus treiben Preise und Unsicherheit an.
- Öl ist nicht nur Energie, sondern Grundstoff für Kunststoffe, Medikamente, Dünger, Textilien und vieles mehr – daher nicht einfach durch Strom ersetzbar.
- Die Energiewende reicht nicht: Es braucht zusätzlich neue Materialien, effizientere Produktion und weniger Ressourcenverbrauch, um die Abhängigkeit zu brechen.
Quellen:



